Erneuerung der Wege und Umbau des Pavillons im Huthpark

Ortsbeirat

Siehe auch Artikel vom 23.01.2011: "Café im Huthpark eröffnet im Sommer."

Im August 2011 hat der Ortsbeirat 11 den Magistrat, bzgl. der Wegesanierung und des Umbaus des Pavillons zu einem Café im Huthpark, um Auskunft gebeten.

Wortlaut des Auskunfersuchens:

Im Seckbacher Huthpark werden seit geraumer Zeit Umgestaltungsmaßnahmen durchgeführt.

So wurden die Fußwege teilweise erneuert und der Umbau des Huthpark-Pavillons in ein Cafe begonnen. Bei Besucherinnen und Besuchern des Parks entsteht der Eindruck, dass die Baumaßnahmen keinen Fortschritt erzielen. So sind immer noch Teile der Wege eingezäunt und offenkundig nur provisorisch erneuert. Weiterhin ist ein Baufortschritt am Pavillon seit Wochen nicht zu erkennen. In der Presse war die Übergabe des Pavillons bereits für Anfang 2011 angekündigt, danach waren immer wieder neue Termine zu lesen. Nunmehr ist auf der offiziellen Frankfurt Internetseite zu lesen, dass das Cafe "den Parkbesuchern voraussichtlich ab Frühjahr 2011 zur Verfügung steht".

Dies vorausgeschickt wird der Magistrat um Auskunft gebeten:

1. Wodurch haben sich die Verzögerungen bei dem Umbau des Pavillons ergeben?
2. Ist mit weiteren Verzögerungen zu rechnen?
3. Welcher Termin ist momentan für die Übergabe des umgebauten Pavillons an die Pächter geplant?
4. Entstehen durch die Verzögerung Mehrkosten für die Stadt Frankfurt, etwa durch eine Vertragsstrafe gegenüber den Pächtern wegen der verzögerten Übergabe
5. Wann ist mit dem Abschluss der Erneuerungsmaßnahmen der Wege zu rechnen?

Stellungnahme des Magistrats vom 19.12.2011, ST 1399:

Zu 1: Bauarbeiten in Bestandsgebäuden sind oft nur schwer terminlich vorauszuplanen. Hier waren die Arbeiten im denkmalgeschützten, sehr maroden Bestand für die ausführenden Firmen zeitaufwändiger als geplant.
Zu 2: Die hochbaulichen Umbaumaßnahmen des Pavillons sind weitestgehend abgeschlossen.
Zu 3: Das Gebäude wurde am 01.12.2011 an die Pächter übergeben. Danach kann mit den Ausbauten durch den Betreiber begonnen werden.
Zu 4: Es sind keine Mehrkosten infolge der angeführten Gründe entstanden.
Zu 5: Das Fertigstellen der Wege kann erst im Anschluss an die Sanierungsarbeiten des Gebäudes erfolgen, um zu verhindern, dass die neu hergerichteten Wege durch den noch erforderlichen Baustellenverkehr direkt wieder beschädigt werden. Der südliche Parkweg wird somit noch im Herbst mit einer wassergebundenen Wegedecke wieder hergestellt.

Der Wegeabschnitt des Propst-Goebels-Weg in Höhe des Pavillons sowie dessen Betriebszufahrt werden mit einem hellen, asphaltartigen Belag hergestellt. Derzeit sind die Temperaturen für einen Einbau zu niedrig, so dass dieser Bereich erst im kommenden Frühjahr fertiggestellt werden kann.

 
 

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